Kommission für Infektionsprävention und Hygiene der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)

Aufhebung der besonderen Hygienemaßnahmen bei Dialysepatienten mit SARS-CoV-2-Nachweis (Stand 28.04.2020)

Wird bei einem Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz im Rachenabstrich SARS-CoV-2 mittels PCR nachgewiesen, sind in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt besondere Hygienemaßnahmen zu ergreifen, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Aufgrund der subjektiven Belastung des Patienten durch Quarantäne und Sondermaßnahmen sowie des hohen Aufwands für Transporte und Dialysebehandlung ist eine möglichst frühzeitige Aufhebung der Maßnahmen wünschenswert. Dabei sind Transmissionsrisiken zu minimieren.

Folgende Vorgehensweise wird empfohlen[1]: (Hinweis: alle Maßnahmen sind mit dem Gesundheitsamt abzustimmen[2])

 

[1] https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Entlassmanagement.html

[2] Über Quarantänemaßnahmen und deren Beendigung entscheidet allein das zuständige Gesundheitsamt