Studienlage zu COVID-19 und ESRD/CKD

Aufgrund der dynamischen Entwicklung und Ihren individuellen Gegebenheiten der Hinweis, dass diese Dokumente oder Teiltexte durch Sie zu prüfen sind, bevor sie angepasst zur Anwendung kommen.

Obduktionsstudie des UKE weist schwere Nierenbeteiligung nach

Wie stark die Nieren bei einer COVID-19-Erkrankung mitbetroffen sind, zeigte Prof. Tobias Huber (UKE Hamburg) in einer Obduktionsstudie, die am 14.05.2020 im NEJM publiziert wurde.

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Können Nierenparameter, insbesondere die Proteinurie, den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung vorhersagen?

Diese begründete Hypothese stellte Prof. Oliver Gross in einer im „The Lancet“ publizierten „Correspondence“ auf. Um sie zu evaluieren, wurde nun eine Studie angestoßen.

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Praktische Empfehlungen der Italienischen Gesellschaft für Nephrologie für Dialysezentren

Practical indications for the prevention and management of SARS CoV 2 in ambulatory dialysis patients: Zur Publikation hier

Empfehlungen der EUDIAL-Arbeitsgruppe der ERA-EDTA für Dialysezentren

Am 20.03. hat die EDIAL-Arbeitsgruppe der ERA-EDTA in NDT Empfehlungen für Dialysezentren publiziert.

Nierenbeteiligung bei COVID-19

Zwei aktuelle Studien [1, 2] zeigen, dass es bei Patienten, die an Covid-19 erkrankt waren, häufig zu Albuminurie (und/oder Hämaturie), auch zur Nierenfunktionseinschränkung kommt.

Bei einem geringen Prozentsatz der Betroffenen (3–9%) kommt es zu einem AKI. Das Auftreten eines AKI scheint ein unabhängiger Prädiktor für die Mortalität zu sein [2].

Einen guten Gesamtüberblick gibt ein in „Kidney International“ publiziertes Review [3].

Erste Erfahrung eines Dialysezentrums in Wuhan

Eine erste Publikation aus Wuhan [1] gibt Informationen zur Inzidenz und Verlauf von COVID-19 bei Dialysepatienten.